472 Sündfluch.
Buche seiner Geschichten, daß zur Zeit der Sündflmh ei,Mann gewesen sey, welcher mit einer Arche, oder einemSchiffe einen hohen Berg Armeniens erreichet hat, und alsoDieser allgemeinen Noch entgangen ist, und daß dis Trüm-mer dieser Arche aus diesem Berge lange Zeit aufoehaltmwor.den seyn. * Abydenus, der Verfasser einer Geschichte deralten Meder und Assyrier, erzählet von der Sündfluch eineMenge Umstände, welche mit der Erzählung des Moses alleübereinstimmen. Man lese Lucians Abhandlung von dersyrischen Göttinn , so wird man dort alle Umstände dieser er-schrecklichen Begebenheit, so klar und nachdrücklich vorgetra-gen , finden, als sie im ersten Buche Moses stehen. Wennwir hier Luciarren anführen, so gilt er nur für einen Bür-gen und Zeugen der allgemeinen Erbsage, die er bey dmMorgenländern von der Sündfluch amraf.
Nach der Klarheit und dem Augenscheine so verschiedenerBeweise, die wir ißt beygebracht haben, hat kein vernünfti-ger Mensch den mindesten Anstand, oder Zweifel mehr. DerIrrgläubige selbsten wagst es nicht, dieselben agufechten;aber er bemühet sich, Abwege zu nehmen, durch ein gelehrt-scheinendes Kauderwälsch zu betäuben, und jene zu überra,schen, die wenig unterrichtet sind, da er ihnen sogenannteUnmöglichkeiten Lerzeiget.
Man kann auf die Gründlichkeit seiner Wissenschaft,und die Stärke seiner Vemmrftschlüsse aus der folgenden Un-terredung schließen, in welcher ein Jrrgläubiger'alles aufdie Bahne bringt, was von dem Verfasser des philosophischenHandlexikons gegen die Sündfluch eingewendet wird.
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