Sündfluth. 471
Denkmäler von-er Wahrheit der Sache, die vvn Moseserzählet wird ? Beweist nicht die Beschauung der Wel: dieWahrheit von Moses Erzählung? und kömmt die Erzäh-lung des Moses nicht vollkommen damit Übereins, was n *an dieser Welt erkennen?
2. In den engen Pässen großer an einander HangendenGebirge, wie die Alpen und die pyrenäischen Berge sind,ttissc man an gewissen Oerkern andere Berge an, welchenichts anders sind, als nnermessene Hausen großer Kiesel-steine, Li? aufeinander gerhürmer und angehanftt liegen.Diese Berge sind nicht so hoch , als jene, die von lebendi-gen Felsen sind. Die Kieselsteine hangen durch eine ArtKutte zusammen, die beynahe so hart als Stein ist. Anden Stücken, die davon lcsgehen, erkennt man oft moosigtt,schwärzliche, vertrocknete Kräuter, welche in diese Gattungvon Kürte stark eingewachsen sind.
Wenn man ans jene Art von Fluch und Ebbe, wie Mo-ses erzählet, und auf die gewaltige Bewegung der WässerAcht har; so wird man sich über diese unermessenen HaufenKieselsteine nicht wundern , welche in den ungleich abftchen--dm Pässen neu? ^Verze ausmachen. Aber man beur allenPhilosophen ohne Scheu? Troß, die Ursache davon in irgendeinem Systeme anzugeben, welches die Erzählung des Mo-ses nicht vorausscher.
Z. Die Geschichte von der Sündfluch ist allen altenVölkern bekannt gewesen. * Berosus, der Chaldäer,berichtet uns von der Archedaß sie sich bey dem Ende derSündfluch auf einen B?"g in 'Armenien niedergelassen habe.Nikolaus von Damaskus saget in dem sechs und neunzigsten
Buche
' Josephe Alterth. i.V.q. Rap.
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