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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
470
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470 SÜildflltth.

ward, VaUrsmeri, Scheuzer, Buffon, die philosophi-schen Vergleiche, die Nachrichten von der Akademie derWissenschaften, geben davon Beweise und umständlicheBeschreibungen, welche die stolzesten und harrsinnigsten Fein-de der Wahrheit eingestehen müssen. Es muß daun all diesesaus dem Grunde des Meers Herausgetrieben, und von derstarken Bewegung der Wässer fortgeführt worden seyn. Esmuß dann die Oberfläche der Wässer zum wenigsten den Spi-tzen der höchsten Berge gleich gestanden seyn; die Wässermüssen sich länger darüber aufgehalten habeu, und währenddesselbmAuftmhaltS in einer großen Bewegung gewesen ichn.

Nun, eben alle diese Umstände beschreibt uns Moses sirseiner Erzählung von der Sündflnkh. * Er saget uns, daßsich daö Wasser fünfzehn Ellbogen, das ist, ohngefähr vierKlafter, über die Berge aufgerhürmer habe; daß es in die-ser Höhe hundert fünfzig Tage lang geblieben sey; daß derHerr nach fünf Monaten die Winde über die Erde geschicktHabe, die vom Wasser bedecket und verschrvemmet war; daßdas Wasser in seiner Bewegung durch eine Gaumig vonFluch und Ebbe hin und her gewaller sey; daß die Spitzeder Berge erst hervorzuragen anfiengen, nachdemdsß Was-ser drey Monate sich beweget, und allmahlig vermindert hat-te; und daß noch andere drey Monate erfodm wurden, bisdie Erye Hinlänglich getrocknet war.

Jene Fortführung, jene Vermischung, jene Zerstreuungso vieler Hinge, die aus dem Wasser gekommen sind,waren sic nicht eine nothwendige Folge von der Bewegungdes Wassers 2 und sind sie nicht eben so viele immerwährende

Denk-

I. N. VN. vm.

Die philosophischen Vergleiche) §i» Journal von der mskL»

bische» Gesellschaft der Wissenschaften.