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tiget, eines unvergleichlich glückseligem Schicksals genössen,als das menschliche Geschlecht.
Aber, was für einen Begriff könnte man sich auch als.dann von der Weisheit des höchsten Wesens machen? Wasfür eine Absicht könnte uns mir ihm verbinden? Was fürein Beweggrund könnte uns antreiben, ihn zu lieben, zufürchten, anzuberhen?
IV.
Nur der Lehrsatz von der Unsterblichkeit der Seele kanngroße Männer bilden, kann uns zn großen Tugenden erhe-ben, kami uns zu großen Opfern für Gott, für die Reli-gion, für das Vaterland, für die Gesellschaft bewegen.
Der größere Nutz wird allezeit das Uebergewicht haben.Wenn alles auf das Gegenwärtige beschränket ist, wird Je-dermann alles auf das gegenwärtige Beste, das gegenwärti,ge Vergnügen, den gegenwärtigen Nutzen anwenden. Ecwird sich für eine Zukunft in der Einbildung nicht bekümmern,die ihn nicht angehen mag.
V.
Der Lehrsatz von der Unsterblichkeit der Seele erhält,ermannet, tröstet den mgendsamen Menschen; der entgegen-gesetzte Lehrsatz kann nur lasterhaften und bösen Menschengefallen. Auf welcher Seite kann man vermukhen, daßdie Wahrheit scy?
VI.
Laßt uns untersuchen; laßt uns vernünfteln. Welchesollen uns beffere Philosophen scheinen: die, welche die Umsterblichkeit der Seele läugnen; oder jene, die sie amiehmen?
Die ersten haben kerne andere Beweggründe sie zu läug-uen, als ihre Unwissenheit, und das Beschwerniß, das siefühlen, zu begreifen, wie eine Seele ohne Leib bestehen kön-ne. Dieß war der große Vernunftschluß Dicäarcheiie, ei-tles
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