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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
467
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Seele. 467

nes Schülers vom Aristoteles, und des Aeistoxenus, desTonkünstlers. Cicero* nimm! essehr bündig mir ihnen>mf,und giebt auf eine ganz fühlbare Weise das Lächerliche ihresVcrnunftschlusses zu erkennen. Diese zween Männer, Di-cäarch und Aristoxenus, sind die Vorläufer Epikurs,Md der epikurischen Rotte gewesen.

Die zweyten gründen sich auf die Natur der Seels, wel,che nochwendiger Weise unvergänglich ist, aufdas Ansehender göttlichen Schrift, auf die allgemeine Uebereinstimmungaller Gesellschaften, die eine Religion hakten, aller Zeitenund aller Völker, auf das Zeugniß aller größester Philo-sophen , die man jemals gekannt Hat. Was wird ein Ma-terialist gegen diese Vereinigung von Beweisen und Zeugnis,sm aufbringen können?

Diesen Anmerkungen wollen wir noch jene Stelle beysehen,durch welche Psung den Ungläubigen und den Materialistenvollends zu Boden leget: ** Warum solltest du noch an ei»nem zukünftigen Leben zweifeln? Soll ich es dir sagen? Sobald man Ursache hat die Zukunft zu fürchten, so wün,schek man sie nicht mehr: und sobald man aufhöret, sie zu wünschen, giebt man sich Mühe, nicht mehr daran zu glauben. Also verräth der Unglauben ein strafbares Gewissen. Wann der Gedanken der Zukunft die Ungläur bigen heimsuchet, und mit Gewalt in ihre Seele ein dringt,kriechen, zittern, und glauben sie . ... Ol wie gut beweist ihr Schrecken die augenscheinliche Richtigkeit desHandels, den ich vertheidige! Der Unglauben strafet sich selber Lügen; er gesteht wider seinen Willen, daß es ein unsterbliches Leben giebt.

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" Nachtgedank« VU- Ulage.

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' Tuskul. Frag. I, V.