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Es ist recht sonderbar, daß von allem, was unser Geg,ner hier behauptet, kein Wort ist, welches nicht eine Falsch«,heit enthält, oder auf eine Falschheit gegründet ist. Dieses»vollen wir durch die folgenden Anmerkungen klar beweisen,welche alle«, was diesen Gegenstand betrifft, in das HellesteLicht sehen werden.
i. Wer sind die Ersten gewesen, die an der Unkörper«lichkeit der Seele gezweifelt, und von diesem Stoffe falscheLehren aufgebracht haben ? Etliche müßige oder freydenkendePhilosophen. Die ältesten, die man kennet, sind: Demo-krit, Dicäarch, ein Schüler des Aristoteles, Epikur,Aristoxenes, der Tonkünstler; nach ihnen kam ein gewisserPöbel der Philosophen, klebest klrilolopln, * wofür Ci-cero , von dem wir diesen Ausdruck borgen, sehr wenig Ach»tung hat« Ehe diese Herren zum Vorscheine kamen, das isterliche Jahrhunderte vor Jesu Christo, fiel es Niemandenbey, an diesem Lehrsätze zu zweifeln, welcher fich vom höch»sten Alterthume herschreibt. Dieses Alrerthum, wie Cicerobemerket, welches beynahe bis zum ersten Ursprünge der Din-ge zurückgeht, mußte die Wahrheit besser erkennen: kt pri-mum Huiöem ab vmni anti^uitate, czuse, czuopro-piu8 sberst ab ortu öd äivina proZenie, boc mel!U8eslortalle, <gu-e vera erant, cernebst. Nachmals tragter, als einen unumstößlichen Beweisgrund von der Wahr-heit dieses Lehrsatzes, die Übereinstimmung aller Völker vor,welche ihn annehmen, und beschließt es mit diesen so merk-würdigen Worten: Omni sutem in re conlenlio omniumxentium lex natura: putancla ek.
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