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2 (1777) M - Z
Entstehung
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448
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448 Seele,

dörfen es unterlassen, damit wir den Leser nicht mit Gegen-ständen aufhalren, welche schon von vielen sehr erfahrnenNaturkundigen behandelt worden sind : und wir genügenuns , ihn an die natürliche Geschichte des Herrn vonBuffon zu weisen, wo er alle Erklärungen, die er immerverlangen kann, antreffen wird.

Die Seele ist allezeit gleich; die Verändrungen gesche«hen nur am Leibe, und am Gliederbaue: und da die Wirk»samkeit der Seele, die mir dem Leibe vereiniget ist, nur vcr,mittelst der Hülfsglieder ausgeübet werden kann; so müssennothwendig ihre Verrichtungen schwächer und unvollkomme,ner scyn, wann die Hülfsglieder noch schwach, oder wannsie am Ende ausgenuht sind.

Nach diesen Bemerkungen wird man sogleich gewahr,wie lächerlich es sey zu sagen: Die Seele wird mit dem Leibegebohren; sie nimmt zu mit ihm; sie ist krank, wann derLeib krank ist; sie kömmt ins Alter; und sie ist endlich demTode unterworfen. Der Mensch wird gebohren, ist krank,kömmt ins Alter. Denn, wer Mensch saget, der saget: einzusammengesetztes Wesen aus zwoen Substanzen, von deneneine geistig und unveränderlich, die andere materialisch undder Veränderung unterworfen ist. Nun aber, alle jene Ver-ändrungen , die der Mensch erfährt, kommen nur dem ma,terialischen Theile, und dem Gliederbaue zu; die Substanzder Seele hat nicht den geringsten Theil daran.

III.

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^ wir heißen Seele, was beseelet, wir wissen wenigmehr davon: die engen Gränzen unsere Verstandes sind

Schuld daran. Drey Viertheile des menschlichen Ge-schlechtes gehen nicht weiter.

'.philos. Handl. Art! Seele.

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