4Z2 Schöpfung,
mir er Gelegenheit haben möge, dawider aufzuziehen.Man kann seinen Geschmack nach folgenden Bemerkungenbeurkheilen. Der Herr machte dem Adam und der LveRleider aus Fetten. Diese Stelle zeiget wohl, daß dieJuden einen körperlichen Gott glaubten, weil sie ihndas Schnriderhandrverk treiben ließen. —- Gott sprachzu Noe: Ich will mit dir und mit allen Thieren einenBund schließen. Sott mit den Thieren einen Bund
schließen! was für einen Bund?-Erstellte vor den
Lustgarten einen Cherubim mit einem Schwerte. Che-rubim heißt ein Ochs. Ein Ochs, mit einem Säbel be-waffnet , machet eine seltsame Figur vor einem Chore.Ich fahre nicht weiter fort. Es sind eitel einfältige Spott«reden, hie man kaum einem Possenreißer auf dem Marktevergeben würde. Ein gelehrter und erfahrener Mann weiß,daß das Wort r Cherubiin, Stärke, Macht, oder etwasEhrfurchtvollee, etwas Schreckbares bedeutet.
Er weiß, daß das Wort: Bund, in dem Falle, wo-von die Rede ist, nichts anders Heißt, als die Verheißung,welche der Herr gegeben hat, daß er die Erde nicht mehrdurch eine neue Sündflurh überschwemmen wolle; und ebendieses will der Text ausdrücklich andeuten.
Er verachtet den eben so ungesitteten als gottlosen Läste-rer, welcher bey Gelegenheit der Kleider , die Gott unfernersten Aeltern gab, oder die er ihnen einsprach sich zu ma-chen, zu sagen waget, es habe der Schöpfer des Himmelsund der Erde das Schneiderhandwerk getrieben.
Er erkennet endlich, daß die Schrift, unter den Händendrr Gottlosen, so viel ist, als: AIsrZaritL snte porcos,wie Jesus Christus saget.
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