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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
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4Zo Schöpfung.

machen. Diese Philosophie ist gewiß viel weiser und ver«nünftiger, als die Ihrige: und ich, als ein Jude, würdemich leicht zur Wahl entschließen.

VIII.

Die Götter Helohim, als sie sahen, daß die Töchter derMenschen schön waren, nahmen jene zu ihren Frauen, dir siesich gewahlet Hanen. Dieser Einfall ist auch allen Völkerngemein gewesen. Es giebt keine Nation, außer den Lhi-nesern, wo nicht einige Götter den Mägdchen Rindergemacht haben sollen. Die Rinder, die aus der Beywoh-nung dieser Götter und der Sterblichen erzeuget wurden,mußten wohl vornehmer, als andere Mensche- s-yn. Essteht auch fleißig im ersten Buche Moses, es haben dieseGötter, die bey unfern Mägdchen geschlafen haben, Rie-sen gezeuget.

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Man sehe wieder einen jener vermessenen Züge, die mankaum glauben kann, nachdem man sie auch gelesen hat.Moses erinnert, in allen Büchern des Gesetzes, ohn Unter-laß an den großen Lehrsatz von der Einheit Gottes; er brau-chet alle erdenkliche Vorsicht, um die Hebräer vor dem Gö-tzendienste zu bewahren. Der Verfasser des Handlexikonswill uns zu verstehen geben, Moses habe von mehrern Göt-tern geredet; er habe Untergölter erkannt. Eine solche Un-gereimtheit verdienet nicht widerleget zu werden.

Der Sinn dieserStelle r vicZeutes gutem HIi'i Dei 6-1ig8 komiuum, ist einfach und natürlich. Weil der Geistder Frömmigkeit unter den Nachkommen des Seth erhaltenworden war, wurden sie das Geschlecht der Rinder Gottesgenannt; und die Nachkommen Rains, von denen dieSchrift nichts dergleichen meldet, wurden das Geschlecht

der