4l6 Schöpfung,
geschaltet haben, sind alle auf die urkundlichen Sellen der B -Schrift, oder auf die genauesten Beobachtungen der Na, ^rurkunde gegründet. Es kömmt nur noch darauf an, derWahrheit eineu neuen Schimmer zu verschaffen, und die §Ungereimtheiten fühlbar zu machen, welche die Freydenker, l ^die Gottlosen, die Irrgläubigen dagegen einwenden. !«.»
Zweyter Artikel. ! ^
Ungereimtheiten , welche die Freydenker wider die Ge> fti,schichte und den Lehrsatz der Schöpfung einwenden. ^
I.
* Im Anfänge fchuffGott den Himmel und die Erde.Also hat man übersetzet; aber die Ueberfttzung ist nichtrichtig. Es giebt Niemanden, der ein Bißchen belehretist, der nicht, wüßte, daß der Urtext heißt: JmAnsan«ge schuffm die Götter, oder schliff die Götter den HinnNiel und die Erde. Diese Lesart stimmet außerdem mitdem alten Wahne der phönicier Übereins, welche sich ein-gebildet hatten, Gott habe die Untergötter gebrauchet,um das Lhaos, das Lhaut Lreb, in die Ordnung zubringen. Die phönicier waren seit langer Zeit ein mäch-tiges Volk, welches seine Gökterlehre hatte, ehe sich dieHebräer etlicher Dörfer bemächtiget hatten, die an ihrLand gränzten. Man kam: natürlicher Weise denken,daß die Hebräer, als sie endlich eine kleine PflanzstätteHey phönicien hatten, die Sprache zu lernen angefanuenhaben, besonders, als sie Sklaven >n phömcicn wur-den. Dann haben Leute, die sich um das Schreiben
Annahmen , etwas von der alten Götterlehre ihrer Her-ren
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Phil. Handl. im Artikel: Genesis.