4>r Schöpfung,
sche in der Luft leben könnte»? Welcher Unterschied zwischender Philosophie des Moses, der uns das allmächtige Wo«des höchsten Wesens, als die einzige Grundursache vonder Fruchtbarkeit der Elemente, vorstellet; und zwischender Philosophie jener ausschweifenden Klügler, die allesdiesen unbedeutenden Worten: Bewegung, und Lchngeifähr, zuschreiben! Der Mensch, der mit so vielen Wohl«thaten und so vielen Gegenständen der Bewunderung um-geben ist, und die Geheimnisse der Schöpfung sieht, ohnesiebegreifen zu können, fühlet einen Trieb zu der zärtlichstenDankbarkeit gegen seinen Schöpfer, und er kann sich nichtentbrechen, seine unendlichen Vollkommenheiten zu bewun-dern. Die philosophischen Systeme verleiten ihn nur zur Umgereimthert, zur Undankbarkeit, und zur Gottlosigkeit.
Sechster Cag. Lust und Wasser haben ihre Be,wohner; die Erde wird nun auch die ihrigen erhalten.Gort sprach: Die Erde bringe lebendige Thiere, jedernach seiner Art, heimische Thiere, kriechende Thiere,und wilde Thiere hervor! Auf des Herrn Wort wurdendie Wälder, die Berge, die Triften mit Thieren von jederGattung bedecket. Manche, die von einer stillen Neigungwaren, blieben auf den Wiesen und in den Gefilden; andere,die schüchterner und wilder waren, suchten im Gehölze ihreFreystätte; einige, die flüchtiger waren, stiegen die Klip,pen und Berge hinan. Alle ließen die Macht und Weisheitdes Schöpfers Hervorscheinen, und waren mit Eigenschaftten begäbet, wodurch sie demjenigen nützlich und nochwendigwerden möchten, der bald als der Vorsteher der Welt erklä-ret werden sollte.
Schöpfting Moses kömmt endlich auf jenes ausnehmemde-Menschen. de Meisterstück, wodurch der Herr das große
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