Schicksal. z-9
y Mein Herr! wollen Sie diese Leute für Fatalisten anse,her, ? oder würden Sie wohl selbst ein Fatalist seyn, wenn!tz sie alle Lehrsähe der Pharisäer zugäben?
, Der Fatalist.
^ L Ein Philosoph ist ganz versichert, daß alles aus unver,änderlichen Geschen geschieht, daß alles geordnet ist, Laß al,leö eine nolhwendige Wirkung ftyn muß.
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Der weise. >-
Desto schlimmer für den Philosophen. Seine Versi-cherung gereichet seiner Vernunft zur schlechten Ehre.
Der Fatalist.
Entweder besteht die Welt aus ihren physischen Gesehen,aus ihrer eigenen Natur; oder ein höchstes Wesen har sienach seinen höchsten Gesetzen gebildet. In beyden Fällensind diese Gesetze unveränderlich; in beyden Fällen ist allesnothwendig. Die schweren Körper streben nach den. Mit-telpunkte der Erde, und können nicht nach Ruhe in der Luftstreben. Die Birnbäume können nicht Ananas tragen; al»les ist geordnet, eingetheilr, begcänzet. Der Mensch kannnur eine gewisse Anzahl Zähne, Haare, Begriffe haben.Es kömmt eine Zeit, wo er nothwendig seine Zähne, seineHaare, seine Begriffe verliert.
Der Weise.
Der Misbrauch eines Ausdrucks machet den ganzenGrund ihres Trugschlusses aus; die Erklärung dieses Aus-drucks genüget, um ihn zu widerlegen. Alan erkläre nurdas Wort: nothwendig; so enthält Ihre ganze Lehre nichtsmehr, als rin lächerliches Wortspiel.
Es
Ananasz Eine Frucht aus Indien, die so groß als eine Melone, und
zuckersüß ist.