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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
390
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89 o Salomoti.

Weise, nach kleinen Talemen zu rechnen, die gewöhnlichstewar; welches gleich einen großen Nachlaß bey seiner Rech,nung machet: er hatte begriffen, daß David dem Salomo»in der That unsägliche Schatze hinterlassen mußte, weil die.ser Fürst, in vierzig Jahren seiner Regierung, und bey im-merwährenden Siegen über sehr reiche Nachbarn, alles Gold,das er gesammelt hatte, beständig auf die Seite legte, undallein zur Erbauung des Tempels bestimmte, welchen erGocte zu errichten beschlossen hatte.

Auf diese Weise und nach diesen Anmerkungen wird manalles, was von den Flotten aus Ophir gesagek wird, ver-nünftig erklären.

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Man brauchte täglich in seinem Hause zum Mittag-und zum Nachtmahle fünfzig Ochsen, und hundert Ham-mel, und Federvieh und wildprett nach Maaßgabe,welches sich auf sechezig tausend Pfunde Fleisches belau-fen mochte. Es heißt ferner, er Habs vierzig tausendStälle, und eben so viele Häuser für seine Rriegsrvä-gen, aber nur zwölf tausend Ställe für seine Reulereygehabt, wägen genug für ein bergigtes Land, undRüstung genug für einen Rönig, dessen Vorfahr nichtmehr, als ein Maulthier, bey seiner Rrönung hatte,und für ein Erdreich, welches nichts, als Esel, nährett.

Sollte man nicht diese Anmerkungen für Scherze einesPossenreißers halten? Ein Possenreißer will nur den Pöbellachen machen. Er bekümmert sich wenig uni Vernunftoder Wahrheit. Aber denket wohl unser Philosoph viel bes-ser darauf?

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