384 Salomon.
Der König verdammte ihn wirklich zum Tode, und trugdem Hauptmanne seiner Leibwache auf, dieses Unheil selbstauf der Stelle zu vollziehen. Wenn es etwas strenge war,so hat es Adonias über sich gezogen, und wohl verdienet.
Der Ausdruck: ermorden, welchen hier der Verfasserbrauchet, und so oft, und so gern wiederholet, zeiget, daßer manchesmal die Wörter ein Bißchen im falschen Ver-stände sehet.
III.
Es heißtim nämlichen Buche der Röntge, daß Sa-lomon über ein großes Rönigreich zu gebiethen hatte,welches sich vom Euphrates bis zum rochen und zummittelländischen Meere erstreckte. Aber zum Unglückeheißt es zugleich, daß der Rönig von Aegypten das LandGazcr in Ranaan erobert, und die Stadt G«;er feinerTochter zum Brautschatze gegeben habe, welche mit Sa-lomon getrauet worden seyn soll. Es heißt, das; zu Da-maskus ein Rönig gewesen sey. Die Bönigreiche vonGrdon und Tyrus waren dortmals in ihrer Blühte;u. s. w.
Man muß gestehen: unser Gegner ist nicht geschickt zumLügen. Es heißt in; zweyten Buche der Chronike, daß stch dieMacht Salsmons über alle Könige, vom Euphrates bis anbas Land der philistäer und bis an die Gränzen Aegyptens,erstrecket habe. * Lxercuit etiam poteststem üipercunÄ08 keZes, u üumins Lupstrute uique sci tsrramstüiMmorum A ulque uä term;no 8 L"
dritten Buche der Könige steht es, daß ihm diese Königsche Gaben brachten, und dienstbar waren: dies ist, das
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2. B der Chronik. IX.