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mich vor allen aus meinem Hause erwählet, über Israelzu herrschen: und unter meinen Söhnen, — denn erhat mir eine große Men ge gegeben, — har er meinen SohnSalomon erwählet, um auf dem Throne meine Stellezu ersetzen: und als man diesem Fürsten hintrrbrachte, daßAdonias sich habe zum Könige ausruftn lassen, gab er als-bald Befehle, man solle seinen Sohn Salomon nach Gihonführen; man solle ihn dort zun, Könige von Israel salbenund krönen, und in den Palast zu^ückbringen, wo DavidMen der Erste war, der ihn als neuen König erkanme.
Der herrschsüchtige Adonias hatte sich immer geschmäu.chelt, den Thron zu besteigen, weil er der ältste aus Da-vids Söhnen war. Er hatte sich Leibwachen zn Fuße undzu Pferde aufgerichtet; er hatte den Feidhsrrn Ioab, denhohen Priester Abiathar, und andere Hofleute die Men,"ge aufseine Seite gezogen; er hatte sich sogar, beyLebzei-ten seines Vaters, zum Könige aueruftu lassen, wie wirgesaget haben. Als aber David den Salomon hatte salbenund krönen lassen, flüchtete sich der unglückliche Adoniaszum Altäre, und ließ den neuen König büren, daß er ihmdas Leben schenken möchte, welcher es ihm mir derBedin,gung zugestand, daß er sich in der Folge bescheiden auffüh,rm wollte. Unterdessen blieb er beständig unruhig und mis,vergnügr, und ließ sogar Lurch Bethsabeen Abisag zur Ehebegehren. Salomon, der seine Anschläge einsah, sprachzur Königinn, seiner Mütter: „ Wie getrauest du dich,„ Abisag für Adonias zur Ehe zu begehren? Begehre nur„ auch die Krone für ihn. Er ist mein ältsier Bruder; er„ hat schon den hohen Priester Abiathar, und den Feld»Herrn Ioab auf seiner Seite. Durch dieses unbescheideneBegehren hat Adonias sich selbst das Urtheil gesprochen „.
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