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nicht allein denen, die gut und bescheiden find, sondernauch jenen, die voll Fehler stecken.
Sagen Sie hernach, Verfasser des gesellschaftlichen Ver-trages sagen Sie, dasChristemhnmseyim Grunde ;umdauerhaften Bestände des Staates mehr schädlich, alsnützlich ; es sty in den christlichen Staaten aller guten Po,lizey der weg versperret. Der Verfasser Emils wird Ih-nen dagegen antworten: * Unsere heutigen Regierungenhaben ihre dauerhaftere Gewalt. und ihre seltsamerenZerrüttungen, unstreitig dem Christemhume zu danken;dieses hat sie weniger blutgierig gemachet; es hat denchristlichen Sitten mehr Sanfrmuth eingefiößer; u. s. w.Rousseau ! Sie kennen den Verfasser dieser beyden Werke,die in den Meymmgen, welche sie behaupten, so widerspre-chend sind.
Fünfte Anmerkung. Das Chr istenkhum leget den Men-schen widersprechende Pflichten auf, da es ihnen zweyer-ley Gesetze, zwcy Oberhäupter, zwey vaterlande giebt.
Dießmal, o Rousseau! übersteigen Sie durch Ihreschönen Entdeckungen Ihre eigenen Kräfte! Sie haben bannzwischen der Religion Jesu Christi und der Gewalt des Re-genten widersprechende Dinge gefunden? Theilen Sie uns dochdiese sonderbaren Entdeckungen mit. Zeigen Sie uns jenePunkte an, wo die Religion und die oberkeitlich; Gewalt ein-ander ini Wege stehen. Wir wissen wohl, Laß Diokletian,Dccius, Nero fähig gewesen sind, Verordnungen herauszu-geben, weiche den Geborhen Jesu Christi zuwider waren.Aber möchten Sie fodern, daß man ihre Verordnungen fürgültig anschui, und verbunden seyn sollte, ihnen Folge zuleisten? Möchten Sie diese Regentenden unftigen als Vor-bilder ausstcllen ?
Sre
» z. Band. 18;. Seit.