??2 Religion,
me getrennet hat, hörte der Staat auf, einfach ;n ftynund es entstanden innerliche Spaltungen, u. s. w. chiexentdeck« dann der Verfasser des gesellschaftlichen VertragesFehler in den Gesehen Jesu Christi , und öffnet, über dasUnheil, das die Religion Jesu Christi in der Welt gestiftethat, den Menschen endlich die Bugen.
Wir wollen uns Lurch diese stolzen MachrsprüchsRous-seauens nicht schrecken lassen, sondern ihn erstlich fragen,was er durch Las Work: Staat, verstehe. Er wird unssonder Zweifel sagen/ daß der Staat die Vereinigung meh-rerer Familien, das ist, ein Volk sey, welches unter einerobrrkettlichen Gewalt lebet, und durch Gesetze regieret wird,die alle bestimmet sind, um die Ordnung, die allseirigcnRechte, und die Glückseligkeit unter allen Gliedern, worausder Staat besteht, zu erhalten.
Um diese Bestimmung besser zu entwickeln, sagen wir:Die Ordnung erfodert, daß es eine Religion im Staate ge-be; denn die ersten Pflichten des Menschen sind jene, zuwelchen er gegen Gott verbunden ist. Die allseitige» Rech-ts gründen sich auf die pünktlichste Gerechtigkeit, welche derGrundstein aller rechtmäßigen Verträge ist, und welche vonder Religion bestens empfohlen wird. Endlich die Glück-seligkeit der Glieder entspringt nokhwendig aus dieser Erhal-tung der Ordnung und der Achtsamkeit für die allseitigenRechte. Dieß ist der ächte Begriff, den man sich von demStaate machen soll, und dieses wir- unter dem Worte:Staat, verstanden. Wenn man diese Bestimmung rechtzu Gemürhe nimmt, wird man merken, wie viel es Leutegebe, die nicht wissen, was sie sagen, wann sie stolz denAusspruch thun. Laß die Religion im Staate sey; daß der
Staat die Religion angenommen habe; daß nicht der Staat
der