»
klk!
M
i>»,
!ll»
llh!
!»!d
sjl-
F
M
Religion. z?r
Erde geherrschet hatten, und die vergöttert worden sind,nachdem man sie zu Grabe gelegt hatte. Er werft die Au-gen aufdie alten Nachrichten, oder vielmehr auf die altenFabeln Aegyptens; ft wird er unter Len ersten Göttern derAegyptier nichts, als die ersten Könige dieses Volkes, an-treffen. Er eröffne das älteste Buch in der Welt, ras ersteBuch Moses; ft wird er erfahret!, daß der Urenkel desNoe das babylonische Reich gestiftet har, und daß sich derAnfang des Gößendiensts erst nach seiner Regierung her,schreibt.
Dritte Anmerkung. Ein neuer Einfall, eine neue Umgereinnheit von Rousseauen! Es hat, saget er, so viele ,Götter, als Völker gegeben; und aus den Trennungender Völker entstand die Vielgötterey. Aber wir wollenRousseauen fragen: Soll man die Verschiedenheit der Völ,ker ans den verschiedenen Göttern, oder die Verschiedenheitder Götter aus den verschiedenen Völkern erkennen? DieserKnoten scheint hart aufzulösen: Lennes har sehr verschiede-ne Völker gegeben, welche die gleichen Götter anbttheten,und es hat Götter von mancherley Arten bey einem Volkegegeben. Die Griechen nahmen von den Aegypteru undAsiaten den größesten Theil ihrer Götter auf; vre Römerempsiengen sie von den Griechen. Dieser Ursprung der Viel,götterey, den Rousseau angirbt, ist also sehr ungewiß; unddennoch zieht er daraus jenen schönen, jenen gründlichenSchluß: Jede Religion war dann mit den Gesetzen desStaates verbunden; ein Schluß, der durch die Geschichtefalsch bewiesen ist, und durch den Gebrauch, den er balddaranfdavon machet, sehr gottlos und verdammlich wird.
Vierte Anmerkung. Weil die Religion Jesu Christi,ftgtt er, das theologische System vom politischen Syfte-
Aa L
me