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2 (1777) M - Z
Entstehung
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362 Religion.

Sie kann nur von denen gutgeheißen werden, wei,chen sie Macht und Reichthum gicbr. Und Lrey hundertJahre lang, har sie Millionen Anhänger gehabt, die sienicht allein mir dein Vertruste ihres Vermögens, sondernauch ihres Blutes und ihres Lebens vertheidiget haben: undnoch heut zu Tage zählet sie Millionen und Millionen An,Hänger, welche, wenn sie gleich in der Armuch, oder ganzmittelmäßig leben, dennoch eher alles aufopfern, als ihr ent,sagen wollten; und alle Tage weist sie Beyfpiele von groß»müthrgen Seelen auf, die dem Reichthume absagen, damitsie dieselbe in ihrer größesten Lauterkeit und Vollkommenheitüben mögen. Es scheint, dis Wurh Böses zu sagen, be-raube den armen Bolingkbroke alles Verstandes.

Sie ist nur in einem kleinen Thetle der Welt ange-nommen. Ganz Europe, und der größeste Thsil Ameri-kens, bekennt sich zur christlichen Religion: Asien und Af,rika stellet eine unzählbare Menge Christen dar. Boling,broke heißt dieses einen kleinen Theil der Welt.

Die natürliche Religion ist zu den Zeiten Seths,Enschs, und des Noe die Religion des menschlichenGeschlechtes gewesen. O unbedeutender Wsrtmacher! Sa,gen Sie uns doch: worinnen bestand das menschliche Ge,schlecht zu den Zeiten Seths, der einSohn Adams war? Sa-genSie uns: wieviele Völker,Königreiche.Kaiserthümer zähl,te das menschlicheGeschlecht zu denZeitenLnochs? SagenSituns: da Sie von jener einfachen und allgemeinenReligion spre,chen, die zur Zeit des Noe auf der Welt war, verstehen Sie dieZeit des Noe vor der Sündfluth, oder nach der Sündsiuth?Ist es die Zeit des Vwe vor der Sündfluth, so mußte die,selbe Religion nicht viel werth gewesen seyn, wei! Gott ge,zwungen war, Las ganze menschliche Geschlecht, zur Ber

strafung