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2 (1777) M - Z
Entstehung
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361
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Religion. ;§i

fiten im fünfzehnten; einer mit den Lutheranern und Cal,vintsten im sechzehnten Jahrhunderte. Man weise mirandere auf. Aber man kann von allen diesen Religionkriegensagen, was Rousseau von jenen in Frankreichs saget:* Man untersuche alle jene Rriege, die man Relizioy-kriege nennt; so wird man finden, daß keiner war,von dem nicht die Ursache bey Hofe, oder in den Rän-ken der Großen fteckete. Staatsstreiche haben die Hän,dcl unter einander geworren ; und die Oberhäupter be-wegten die Völker im Namen Gottes zum Aufstande.

Etwa wegen des Ketzergerichtes? Aber, insgemein zureden, bringen alle Ketzergerichte, die in der Christenheitfind, in eine-n Jahrhunderte weniger Lenke ums Leben, alsdas Pachrgerichk in einem Jahre um Leben und Ehre bringt.

Etwa wegen der Todsurthsile, die von etlichen Königengegen Aufrührer, oder Ruhestörer, oder Verderber der Sit,Mehre gesprochen worden sind? Aber was treibt Boling,brsken an, für diese Art von Leuten das Wort zu reden?Befindet er sich im gleichen Falle?

Sie ist von Henkern unterstützet, und mit Scheiter-haufen umrungen. Ganz Europe ist christlich: ich geheganz Europen durch, und nirgends finde ich jene Henker,oder jene Scheiterhaufen, von denen unserm Tollkopfe träu,nm. Man har vormals im ganzen römischen Reiche widerdie christliche Religion die Henker bewaffnet, und die Schei-terhaufen entzündet gesehen. Constantin entwaffnele dieHenker, und löschte die Scheiterhaufen aus. Seit dersel-ben Zeit ist nicht mehrdavon die Rede gewesen, außer wannVerbrecher hmgerichlet wurden.

* Brief an den H. Er^lschof von Paris.

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