Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
359
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Religion.

ßerster Gottlosigkeit bekannt, und Hier unter einem englän-discheri Namen verstecket ist. Obschon er sich Mühe giebt,unter verschiedenen Masken sich zu verbergen, besonders, wo erdie gräulichsten Gottlosigkeiten vortragen will; wird manihn gleichwohl an seiner Schreibart allemal leicht erkennen.Man kann nicht fehlen, auf ihn zu rachen; folglich ist esnicht vonnöthen, ihn zu benamsen.

Aber dieser Gottlose mag auf die zwo folgenden Fragenantworten: Was soll ein rechtschaffener Mann in der christli,chen Religion verabscheuen? Etwa die Sittenlehre? Wirhaben sie nun eben vorgetragen : ist ein einziger Punkt darin,nen, welchen ein verständiger Mann, ein rechtschaffenerMann nicht gutheißen, annehmen , lieben, in Ehren hal-ten soll ? Etwa die Glaubenslehre ? Kann ein verständigerMann den siegreichen Beweisen, die wir von der Wahrheitder Offenbarung angeben, wodurch die Glaubenslehre ver-kündiget wird, seinen Beyfall versagen? Muß nicht jederrechtschaffene Mann gestehen, daß Gott durch die Beleuch-tungen , welche uns die Offenbarung an die Hand giebt, un-endlich größer, und unsrer Anberhung, unsrer Huldigung,unsrer Liebe würdiger erscheine, als durch alles, was unsdie Vernunft einsprechen kann?

Dieser höllische Eiferer übertrifft alle diejenigen, welchejemals die Hölle wider die Religion Jesu Christi hervorge-bracht hak. Man hatte niemals so gräuliche Gott-släste,rungen, so schändliche Falschheiten, so schwere Verleum-dungen , so unvernünftige Grobheiten zrrsammengebracht,als er in seiner wichtigen Untersuchung versammelt. Esist auch dieser Beschluß der Schrift und des Verfasserswürdig.

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II.