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2 (1777) M - Z
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354 Religion,

ben, vergrößern, und alles beyseßen, was eine Einbildung,die von der Leidenschaft erhitzet ist, eingeben kann; stellen siedieses, als das wahre Gemälde der christlichen Religion,öffentlich vor.

Wenn Jemand unter einem Gesichtspunkte, die Gran,samkeiten der Söhne Clodoväus; die Empörungen desChramne, Gottfrieds von Harcourt, des Lonmtablevon Sanct Paul; die Rasereyen der Fredegonde, und

Brum-

Söhne ClodoväusH Clodomrr, Childebert, Clotar, und seinunehlicher Sohn Theuderich. Clodomrr bekam Siegmund, den Königvon Burgund, uebst seiner Gemahlin», gefangen, und ließ beyde zuCou'miers in einen Brunnen werfen. Clvtar tödtete mit eigener Handzween Söhne Clodomirs, seines verstorbenen Muders. Theuderichlockte Hermannfriedcn, König in Thüringen , unter FrisdenSvorschlä,gen nach Zülpich, wo er ihn von der Stadtmauer Herunterstürzenließ.

Chramne^ Ein Sohn Clotars und Enkel beS Clodoväus, empörte sichzweymal gegen seinen Vater, wurde von ihm überwunden, und sinntseiner Frau und seinen Kindern in einer Strvhhütte verbrannt.

Gortfr. von Harcourt^ Johann des Dritten von Harcourt dritterSohn, schlug sich zu Eduard dem Dritten, Könige von England,wurde Feldmarschall, und verlor in der Schlacht bey Coutanccs dasLeben.

Connetable von Gt. Paul^ Anton, ein Sohn eines armen Edel-manns , vertrat Anfangs die Stelle eines Edelknaben, und kam durchseine Herzhaftigkeit so weit, daß er Marschall von Frankreich wurde.

Er wollte die Verwaltung von Champagne, welche dem jnngeu Herzoge ^von Guise znstand, in seiner Gewalt behalte», und suchte Mittel,daß er vom Könige Heinrich dem Vierten darinnen bestätiget werden,oder, wenn dieses fehlete, mit dem Könige Spaniens einen Vergleichtreffen möchte. Der Herzog von Guise erstach ihn zu Rheims.Fredegonde^ Chilperichs des Ersten, Königs in Frankreich, dritteGemahlin» , hatte sich durch viele Grausamkeite», wozu sic de« Königverleitete, und, wie man ihr Schuld geben will , durch die Ermordung

ihres eigenen Gemahls berühmt gemacht. . ,

Brunu