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2 (1777) M - Z
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343
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Religion. 34Z

der Lugend aus dem Grunde des Herzens heraus / undrühmen sich noch , daß sie die Wohlthärer des menschli,chen Geschlechtes seyn. Also sind die Sittenlehrer beschaf-fen, die uns der philosophische Kriegsmann anweist.

Diese Grundsätze , fährt er fort, sollen nicht dem Ei-gensinne der Menschen unterworfen seyn. Aber wennsie im Gehirne der Philosophen ausgehecket worden sind, wer,Len sie etwa nicht die Wirkung des Eigensinns, und so,gar des ausschweifendsten Eigensinns seyn ?

Lr muß durch Belohnungen seine Unterthanen auf,muntern, sich unterweisen zu lassen, sich von den Vor,urtheilen loszumachen. Wenn die Belohnungen, die Eh,ren, die Reichthümcr das große Triebrad der Sittenlehreseyn sollen, so wird es die Frage seyn, wer dieselben siche»rer erhalten werde: das Laster, oder die Tugend? dieSchmäucheley, oder die Wahrheit? die Arglist, oder dieRedlichkeit? die Leidenschaften, oder die Weisheit? O wah,re Tugenden, was wird aus euch werden! O philosophischeSittenlehre, wie weit setzest du das menschliche Geschlechtherunter! O blinder Philosoph! schlagen Sie doch die fünfteUnterredung von dem Werlhe und den wahren Belohnun-gen der Tugend nach, welche der römische Wohlredner mitseinen weisen Freunden auf Lusculum hielt: dort lassenSie Sich unterrichten, und Sie werden Ursache haben, zurrröthen.

Er muß die Duldung in seinem Lande einführen.Dieser Mann verabscheuet offenbar alle Religionen; er sprichtallen den öffentlichen Fluch, welche die Religion lieben,ehren, beschützen, vertheidigen; er scheint allemal von ei,"er höllischen Wuth beseelet zu seyn, so oft er von den Die,

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