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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
340
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Z4s Religion,

saget er, alle sonderheitliche Religionen, als eben so vie,le heilsame Satzungen, welche in jedem Lande eine ein-förmige Art, Gott zu ehren, vorschreiben.

2 . Der Memphysiker saget, daß nichts geschickter sey,die Baude der Gesellschaft zu zerreißet,, als die verschiedenenReligionen, das ist: als die Religion. Und der weisesteund aufgeklärteste Philosoph, der unter den Römern lebte,saget, er fasse nicht, wie die bürgerliche Gesellschaft ohne dieReligion bestehen könnte. ^ ^.tczue imuä ssäo, gn pie-tnte näverlu8 Oeos lublata, üciW etr'nm «L soLiet38 kn-MLNl Zeneri8 toliatur.

z. Der Mrtaphysiker saget, daß die Religion die Ein-tracht, den Frieden, die Menschlichkeit, u. s. w. verban-ne: und Rousseau von Genf beweist^*, daß nur die Reli-gion die Sitten gemildert, die Regierungen gerechter, billi-ger , weniger blutgierig gemacht habe; daß sie noch alle Ta-ge zu vielen Wiedererstattungen, Almosen, Aussöhnungenbewege. Nachdem wir einen Augenblick an diese kleinen An-merkungen gewendet haben, wollen wir ißt die Beweise se-hen , die unser Metaphysiker von seinen wichtigen Säßenaufbringt.

Er saget: es machen alle Religionen ihre Anhänger ei-^ fervoll, und eben darum begierig; jenen Böses zu thun,die nicht ihrer Meynung sind; die Religion der Juden ha-be sie zu Dieben, Räubern, wildfangen , ungerechtenBesitznehmern gemacher; inan habe unter Dm Christen ebendieselben Raftreyen, wie bey den Juden gesehen; dieSchwelger, die Ehrgeizigen, die Ehebrecher, die Diebe,die ungerechten Richter, seyn Leute, welche die pflichte"des Lhrrstenkhums ängstlich beobachten. Messe hören,

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- Eft, von der Nnt, der Gott, i. L. ** Emil. z. B.

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