3Z6 Religion,
trachtet. Folglich sollen alle Systeme des Unglaubens, alsfalsch, häßlich, und abscheulich verworfen werden.
Zweyker Schlußgrund. Alle Systeme, die wider dieReligion geschmiedet sind, sollen für eben so viele Ungereimt, Mi!Herten angesehen werden, wenn die Gottlosen sechsten, unge-achtet es ihnen daran gelegen ist, einander zu unterstützen, Oidennoch in keinem Übereinstreffen, und nirgends miteinander D >einig werden können« Nun, die Gottlosen können, ungeachr lWret es ihnen gemeinschaftlich daran gelegen ist, dennoch in ch,keinem Systeme, das wider die Religion geschmiedet ist, MÜbereinstreffen, und nirgends miteinander einig werden. MFolglich sollen alle Systeme, die wider die Religion geschmie»
Let sind, für eben so viele Ungereimtheiten angesehen werden. M §
' Fürwahr, man lese die Verfasser Emils, des Buchs «Dvom Geiste, der Zergliederung der christlichen Religion,des entlarvten Lhristenthums, der philosophischen Ge- Mschichte, des Gedichts vom natürlichen Gesetze, u. m. a. ^Keiner aus ihnen ist mit dem andern gleicher Meynung; alle ^bestreiten, verleumden, verdammen, verhöhnen sich einander. ^Man schließe daraus auf ihre Grundsätze, ihre Einsicht, ^
ihre Weisheit, ihren Eifer für die Wahrheit. j«lii
!V.
Siebenzehnte Wahrheit. Niemand ist verbunden,irgend eine Religion anzunehmen.
Es wäre nicht rachsam, daß Jemand zu Constantinorpel diesen Vortrag wägete. Er würde ganz gewiß gesp'.eßetwerden. Man vernehme nun, wie unser Gegner seinenSaß beweist.
Niemand ist verbunden, irgend etwas zu lesen, ;u
Verstehen, oder zu glauben. Ich fodre alle Gottesgelehr
ten
««y,
tzsi,