zzo Religion,
oder jenem Fürsten, aus einer einbiidrischen Furcht entstanden Msey: sie sollen das ganze Alterthum widerlegen, welches al» Dlezeit eine oder mehr Gottheiten zugelaffen hat, die vor den DA^enscheu gewesen sind: sie sollen Homer, den ältesten ausallen profanen Schriftstellern, widerlegen, welcher die Ho, Mheilen der Götter, und ihre Vorzüge vor den Menschen, so Dprächtig schildert; sie sollen den Philosophen, wiephere- Bcides, Pythagoras, Plato waren, eine Antwort geben, k»,!bey welchen man so schöne Begriffe von der Gottheit am Pltrifft: sie sollen einen Cicero Lügen strafen, welcher, da er > Zalles wußte, was die Philosophie entdecket, und die Geschich,te aufbewahret hat, die Versicherung giebt, daß allezeit, auch Uunter den ungesittetsten und wildesten Völkern, die Gottheit r»erkannt worden sey : sie sollen einem Strabs antworten, der jkin seiner gelehrten Erdebeschreibung, wo er den Ursprung, «jihie Sitten, die Religion, aller Völker der bekannten Weltanführet, vor allen Dingen allezeit den Begriff von der §Gottheit sehet. eS
Der Spruch: krimus in orbe Deos teoit timor, ür,kann also für nichts anders, als für eine Ausschweifung und WGotteslästerung angesehen werden, die sich für einen nieder-trächtigen Epikuräer schicket: und was soll man von jenen ^
denken, die ihn wiederholen, und anzunehmen scheinen? d
II. .
Der philosophische Rriegsmann, der sich für einen Halten Dragonerofficier ausgiebt, und nichts weiter, als einBürschgen ist, das von der hohen Schule kömmt, wie esaus seiner Schreibart scheint, nimmt die stolzeste und schul- ^mäßigste Sprache an, um alle Religionen umzustürzen. ^
* Ich will, saget er mit einem lächerlichen Eigendünkel, ^
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* Phil. Rriegsm. 2. Rap.