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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
326
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zrs Religion,

benheit, Furcht, und Liebe gegen die Religion aus dem ^Herzen des Atenschen zu reißen? die nicht aufhören, überalles, was immer ehrwürdig, heilig, unentbehrlich in derGesellschaft ist, das rasendste Geschrey zu führen, oder die ^bittersten Spottreden auszustoßen? W

Mst welchem Äuge soll man alle Abscheulichkeiten und ^Gottesiästcungen betrachten, welche die Verfasser des phi- ^losophischen Handlexikons , der wichtigen Untersuchung, D' §

der philosophischen Geschichte, der Zergliederung derchristlichen Religion, des entlarvten Lhristenchums,u. m. a. ausspeyen? <l> Zeiten! o Sitten! rief der römi, W >

sche Wohlrevner über die Verbrechen des Larilina aus: der ^Senat weiß es, der Bürgermeister sieht es; und gleich- cht,wohl lebet er noch, der Unselige! Wird nicht ein jeder, »s

der immer die Religion in Ehren hält, die gleiche Klage lir§

führen müssen? «b

Zweyte Folgerung. ^

Wenn es für den Menschen unumgänglich vonnölhen «!ist / eine Religion zu haben; so steht es ihm deß- inhalben nicht ftey, sich sechsten eine Religion N

zu schaffen.

Die Vernunft beut uns von der NothwendiM undSchuldigkeit, die wir haben , Gotte einen Dienst zu leisten, ^die lebhaftesten Beleuchtungen an die Hand. Dadurch leitet lsie uns erstlich an die natürliche Religion, welche allezeit umumgänglich nothwendig und der wesentliche Grund jederwahren Religion ist; jeder Religion, die immer tauget, dieGottheit zu verehren. Wenn die göttliche Weisheit dieserReligion noch etwas beyseßen wollte, entweder da sie unSWahrheiten offenbarte, welche die Vernunft aus sich selb-

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