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Religion.
Erste Folgerung.
Die Ruchlosen, welche wider die Religion schreibenund predigen, sind die lasterhaftesten und gefähr-lichsten Menschen in der Gesellschaft.
Da uns die reinesten Beleuchtungen der Vernunft zudem Urheber unserö Daseyns, zu dein Stifter aller Vorthei,le und aller Güter, die uns umgeben, und derer wir ge,nießm, hinanleiten; könnten wir ihin mit Vernunft die^ Dienstleistungen unsrer Anbethung, unsrer Dankbarkeit,unsrer Liebe versagen? könnten wir mit Vernunft die gänz,liche Abhängigkeit und den vollkommenen Gehorsam, denWir ihm schuldig sind, verkennen? könnten wir über dieunerläßliche Nochwendigkeit, in welcher sich der Mensch be-findet , eine Religion zu haben, den mindesten Zweifel he,gen?
Ein solcher Zweifel ist keinem Menschen, der seine Ver,nunft brauchet, jemals zu Sinne gekommen. Es sagetuns auch der römische Wohlredner: Es hat niemals ein so un,gesittetes, ein so wildes Volk gegeben, welches von derGottheit so wenig gewußt hätte, daß es nicht glaubte, mansey ihm eine Anbethung schuldig, und man müsse folglicheine Religion haben. *In 1pÜ8 kommibus nullu §en8ell, nec^ue tarn immnnsuets, neyne tum fern, HULetiamli iAnoret, czuslem llabere Oeum lleceud, tsmentisbenäurn non lomt.
Wenn dieses ist, mit welchem Auge soll man jene umnatürlichen Schriftsteller ansehen, die keine andre Absicht zuhaben scheinen, als alles Gefühl der Ehrerbiethung, Erze,
benheit,
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' Cic. von den Gesetz, i. B.