Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
312
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Sir Religion,

wichtige Wahrheiten und Verordnungen kund gemacht, dieer nicht wissen, und die er nur durch eine Offeicharung ent-decken konnte. Es ist nicht hart, Beweise davon anzugsben:hier sind einige.

Schon im Anfänge der Welt haben die Menschen durchOpfer die Gottheit verehret, und geglaubet, daß man sieLurch Opfer versöhnen könnte. Wir wissen auch kein Volkund keine Religion, wo nicht die Opfer gebräuchlich warm.Wenn wir bis an die ersten Menschen zurückgehen, sehen wir,daß die Kinder Adams dem Herrn Opfer schlachteten; daßdie Kinder des noe nach der Sündfluch das Gleiche rhatm;daß alle Völker Blut über die Altäre hinabströmsn ließen.

Wir wollen uns hier an die einzigen Versöhnopfer hal-ten, und fragen:

Wie haben sich die Menschen einbilden können, daß sie,wenn sie das Blut der Thiere vergössen, der Gottheit gefal-len , sie bewegen, besänftigen, sich von ihren Sünden reini-gen körmten ? Wie hat ihnen ein so außerordentlicher Gedan-ken zu Sinne kommen können ? wie ist er so allgemein gewor-den ? Die Vernunft saget uns lediglich nichts davon. Mansieht kein Verhältniß zwischen der Vergießung des BlutSeines Thieres, und der Genugthuung für einen Fehler oderein Laster, das ein Mensch begangen hätte. Cicero selbsten,der weiseste, einsichtigste, belehrtest« aus den Philosophen,verstand es nicht. Die Mackel der Seele, saget er, lassensich weder durch die Zeit auslöschen, noch durch ein Opferabwaschen. * ^nimi Isbes nec ciiuturmtate vsnelcere,nec mnnibu8 uIÜ8 elur potelt.

Unterdessen, da der Gebrauch der Opfer allgemein, und

von gleichem Alter, wie die Welt selbsten, gewesen ist, ob»

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* von den Gesetz. 2. N.