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Religion. zu
Mtel und einer andern Religion vöknöthen gehabt ha,den.
Ehe wir beschließen, was diesen Vortrag von der Unge,nüglichkeit der natürlichen Religion betrifft, wollen wir eineFrage aufwerfen, welche dem Verstände ganz natürlich zuSinne kommen kann; welche vieleicht gewisse Personen inVerlegenheit sehen möchte, weil sie alles umzustürzen scheinenwurde, was wir von dieser Religion gesagt haben; und wel,che durchaus nothwendig aufgelöfet werden muß.
wichtige Frage.
Zwey tausend fünfhundert Jahre lang, wird man sagen.Hat es auf der Erde keine andere, als die natürliche Religiongegeben. Entweder ist diese Religion dortmals genüglich,oder ungenüglich gewesen. Wenn sie dort genüglich war, sofallen alle Beweise des Satzes eben dadurch zusammen. Istsie ungenüglich gewesen, so hat dann die Weisheit Gottesgrfehlet. Es giebt kein Mittelding: zwischen diesen zweyenmuß man nothwendig Eines wählen.
Antwort.
Diese Frage ist nicht fähig, einen Menschen, der nurein Bißchen unterrichtet ist, in die mindeste Verlegenheit zusetzen ; denn er wird sagen: Nichts ist fälschet als der Grund,saß, aufwelchen dieser schöne Doppelschluß hinausläuft.
Es ist wahr, und Jedermann wird es bekennm: Dienatürliche Religion ist allezeit Heilig, nützlich, und nothwen,dig gewesen, wie sie es noch heut zu Tage ist; aber es istfalsch, daß der Mensch jemals aufdiese einzige Richtschnur,in seinem Gottesdienste und seinen Pflichten gegen Gott be-schränket gewesen sey. Gott hat schon im Anfänge demMenschen, wegen jenes Gottesdienste und jener Pflichten,
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