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Religion. zoz
»tz tveiscs ans dm Ursachen, aus den Gründen, oder »rach demj Ausdrucke Baylens: u priori; den zweyren: a potte--riori; das ist, aus den Folgen und aus den Wirkungen.
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Erster Beweis.
Die Ungenüglichkeit der natürlichen Religion wirddurch die riefe Dunkelheit bewiesen, tn welcher sie unsüber sehr viele Wahrheiten läßt, derer Erkenntniß füruns von der äußersten Wichtigkeit ist.
Es ist für den Menschen nichts wichtiger, als die Ver«bin-ungen, die er mit Gotte har, die Dienstleistungen, dieer ihm schuldig ist , und was er von ihm zu hoffe-.: oder zufürchten habe, zu erkennen: auf gleiche Weift ist für ihn nichtsWichtiger, als daß er erkenne, warum sich in ihm so entge,gengesetzre Gründe befinden , wovon ihn einer immer zur Tu-gend , und der andere zum Laster antreibr.
Nun, die natürliche Religion läßt uns über die meistendieser Punkte in einer riefen Dunkelheit.
Folglich läßt die natürliche Religion den Menschen überviele Punkte, derer Erkenntniß für ihn von der äußerstenWichtigkeit ist, in einer tiefen Dunkelheit: sie ist dann umgenüglich für den Menschen.
In dem Vernunftschluffe, den wir hier vorgslragen ha-ben, soll der Vordersatz nicht die mindeste Schwierigkeit lei,den. Wenn wir erkennen , daß wir das Werk Gottes sind,werden wir ohne Mühe erkennen, daß die Kenntniß unsrerPflichten gegen dieses höchste Wesen, und unsrer Verbindun-gen mit ihm, die angelegensten und wichtigsten Dinge für unssind. Es hat die gleiche Beschaffenheit mit jenen so entge,Lengesehren Grundsätzen, die wir in uns fühlen und airtteffm.
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