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2 (1777) M - Z
Entstehung
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292
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292 Religion.

Staat, nachdem weisen Geoanken Heinrichs des Vierten,niemals von einander qetrennet seyn sollen, werden sie durchdie Schätzung der Religion zum wahren Besten des Staatesdesto mehr Herzhaftigkeit und Eifer beweisen, je besser dieReligion ihnen bekannt seyn wird.

z. Endlich kann sie einem jeden sehr nützlich seyn, derimmer im Stande ist, verschiedene Fache der Wissenschaftenund Gelehrsamkeit zu bearbeiten: denn die Beweise der Reli-gion sind so siegreich, ihre Beleuchtungen so lebhaft, ihreHeiligkeit so einnehmend, so erhaben, so schimmernd, daßsie die Unwissenheit und Sorglosigkeit jener, die sie bekennen,unendlich mehr zu fürchten hat, als die fchärfesten Untersu-chungen , und alle Bemühungen und Wuth derjenigen, diesich wider sie empören.

Vermittelst der Erklärungen, die wir ißt vorausgeschicket,und die uns norhwendig schienen, und vermittelst der Grund,sähe, die wir nun eben bestätiget haben, kann man in ver-schiedenen wichtigen Punkten, welche sich auf dm Gegen-stand beziehen, von dem wir handeln, einen festen Schlußfassen, i. Man machet sich einen richtigen Begriff von dem,was die Religion überhaupt sey. 2. Man merket schon dieNothrvmbigkeir einer Religion, z. Man erkennet, was dienarürirche Religion, ihre Erstreckung, und ihre Gränzenseyn. 4. Man erfährt, wie man in der Untersuchung derReligion zu Werke gehen müsse. 5. Man begreift, was zudieser Untersuchung, nach den verschiedenen Ständen derMenschen, schicklich und norhwendig sey. Wrr wollen ißtLiese große Frage von der Religion mit der größesten Um-ständlichkeit behandeln, und ihre vornehmlichsten Punktevollkommen aus einander legen.

Zwey-