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2 (1777) M - Z
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291
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Religion. 2-r

^ Wir schreiben weder für die Türken, noch für die In.

^ den, weder für die Tartarn, noch für die Lhineser. Wir^ schreiben nur für jene, die im Chrisienrhume gebühren sind ;^ und an diese allein richten wir unsere Antwort.

Man muß unter den Christen zwo Gattungen von Men,^ schm unterscheiden: den Pöbel, und gelehrte Leuts. B?y-de haben ihre verschiedene Weise die Religion zu untersuchen,und sich darinnen zu belehren.

S» i. Der Pöbel har den Katechismus und die Stimme sei,ner Hirren. Es bedarf nicht mehr, um gerechte, gesellige,ch untadelhafte Leute zu bilden. Der Katechismus giebr dem

Pöbel alles zu erkennen, was den Gottesdienst und die, N, Pflichten betrifft. Man fodert herzhaft alle Philosophen auf,

sich ein Buch zu verfertigen, das dem menschlichen Geschlechts

H so nützlich wäre, wie der Katechismus. Die Stimme der

«j Hirten alsdann erkläret, emwrckelt diese Lehren, trägt die

Beweggründe vor, und giebr alle Beweise an, die nachU dem Begriffe derjenigen sind, welche man unterweist. Je,

ch des andere Mmel wäre entweder unnühlich, oder allzu be»

. M schwerlich, oder ganz unmöglich: es kann also nicht noihwen,

,li! digseyn.

Unter den gelehrten Leuten giebt es welche, die genaudtzik verpflichtet sind, sich in der Religion zu belehren, und sie zuuntersuchen; wie: die Bischöfe, die Pfarrer, und alle,denen das Lehramt aufgskragen ist« Ihnen kömmt es zu,ihre ganze Schönheit, Weisheit, Göttlichkeit kennbar zumachen, ihre Beweise anzugeben, sie zu beschützen, sie zu^ vttkheidigen.

2. Es giebt andere, welchen diese Lehrübrmg »ngems innützlich ist; wie: den Oberteilen, und jenen, die mit Anse,^ Heu und Macht versehen sind. Denn, da die Rrligiorr und der

T 2 Staat,