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2 (1777) M - Z
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288
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288 Religion,

die sie ihm aufleget, verstehen. Gott ehren, und Gotte ge.horchen, ist dann alles, was die Religion ausmachet. Esist kein Christ, oder Jude, kein Mahometaner, oder»yendiener, der diese Bestimmung nicht annehmeu kann,und annehmen soll. Der Deist, wenn er gleich immer umgewiß und immer veränderlich in seinen Grundsätzen ist, mußdennoch ihre Richtigkeit und ihre Wahrheit auch zugeben undeingestehen, zum wenigsten, wenn er eine Religion voraus,sehen läßt.

Zweyte Frage.

Hat Gott von den Menschen einen Gottesdienst so,dern, und ihnen gewisse Pflichten auflegen können ?

Alle Menschen: Christen, Juden, Mahometaner,Götzendiener sechsten, sagen, daß er es habe thun können.Die wahren Philosophen erweisen es auf das Augenschein,lichste, wie man es hienach sehen wird. Einige Menschenwollen, ohne alle Untersuchung , ohne Ueberzeugung, auseitel Ruchlosigkeit des Gemükhes und des Herzens, aus MNeigung vor den Pflichten, die sie im Zwange halten und de,müthigen, von Religion durchaus nichts reden hören, undeifern beständig wider die Religion.

Aber unter diesen zweenen Punkten, das ist: unter der Ue«bereinstimmung aller Völker in einer gleichen Meynung, undunter dem Gegensätze etlicher Menschen, die im gegenwärli,gen Handel billig verdächtig sind; wonach soll ein weiser undverdächtiger Mann seinen Schluß machen?

Dritte Frage. "

Sind wohl die natürlichen Einsichten und die Ver,nunft genüglich, um den Gottesdienst, welchen Gott so-dert, und die Pflichten, die er uns aufleget also, 5» entde-cken,

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