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2 (1777) M - Z
Entstehung
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287
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Religion. 287

Gegenstände, wie dieser ist , höchst nothwendig scheint;wollen wir im Anfänge den Stoff durch etliche Bestimmun-> gen und Fragen beleuchten: und diese Bestimmungen und!tz! Fragen werden dienen, eben so viele Grundsätze zu bestä,>«»! tigen, welche leicht Jedermann wird zugeben können. Nach,mals wollen wir zeigen, daß es für den Menschen unum,gänzlich nöthig scy, eine Religion zu haben. Allmählig«z werden wir beweisen, daß die natürliche Religion, wenn>>,, fie gleich immer so ehrwürdig und heilig in sich sechsten ist,p, dennoch für das Bedürfniß des Menschen nicht genüge. End,l« lich werden wir alle Erhabenheit, Göttlichkeit, Heiligkeitch der christlichen Religion, und ihren unendlichen Vorzug vorallen übrigen Religionen, auseinanderlegen. Nachdem wiech diese Sätze befestiget haben werden, wollen wir Folgen da,^ raus ziehen, die sine Menge sehr gottloser und sehr gefährli,Sff, cher Grundsätze Umstürzen werden, welche die Philosophen,

A das ist, die Freydenker, listiger Weise ausstreuen, und

^ welche Lenke ohne Ueberlegung und Einsicht, als eben so,, viele Wahrheiten, annehmen, billigen, und wiederhallen.^ Sodann werden wir ihre Einwürfe einzeln vorrragen,z» und alle Verfänglichkeit, Schwäche, und Falschheit davonan den Tag legen.

" Erster Artikel.

Bestimmungen, Fragen, Grundsätze,

^ welche sich auf die Untersuchung der Religion beziehen.

E Erste Frage.

Was ist die Religion?

Durch Religion soll man einen Gottesdienst, welchen^ die Gottheit von den Menschen fodert, und gewisse Pflichten,