28 r Evangelische Räche.
jeder andern Beschädigung enthalte. Daher entstandenjene frommen Tagediebe, die in der Gesellschaft nicht,weiter, als vergebliche Dinge oder Laster thun.
* . *
Darauf wird man nur mit dreyen Worten Antwortgeben, i. Es ist eine Dummheit zu sagen, daß alle Män-ner , die geistlichen Standes oder in Klöstern sind, lauter un<nützliche oder lasterhafte Leute ssyn. 2. Unter diesen Män-nern geistlichen Standes oder in Klöstern, giebt es Leute,welche sich mit gutem Erfolge den Wissenschaften widmen,wie man es aus einer Menge vortrefflicher Werke sieht, dieman ihnen zu danken hat; und andere geben Unterweisungen,und dienen dem Publikum mit einer großmüthigen Uneigen,Nützlichkeit. Z. Wenn es unter ihnen welche giebt, die un-nützliche Leute sind, darf man darüber sich nicht wundern.Wo ist eine Gesellschaft, in welcher alle Glieder sind/ wiesie seyu sollen? Wie viele Layen giebt es nicht, die ihnendarinnen gleichen ? und wie viele sind aus unfern Widersa-chern , gegen welche dieses für einen Beweis sä iiominemgelten mag?
II.
jB
tl!'.
j slfl
Er verwirft die Neigung zun Reichthümern: sie ha-ben sich folglich eingebildet, daß es eine Tugend sey /nichts zu haben. Daher kam jenes Wesp ennest beschwer,licher Bettler, wahrer Hornisse, die sich vom vermö,gen der arbeitsamen Bienen nähren.
Man hat im ersten Absätze gesehen, daß Jesus Chri- jzfius zur Vollkommenheit nicht die Abneigung, sondern die j,
Entsa-