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2 (1777) M - Z
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281
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Evangelische Räthe. 28r

von der Verachtung, die Rrates der Thebaner von seinen ei-genen Reichchümern zeigte, gesprochen ? Und wenn sich ebendiese Tugenden bey den Christen, in einem viel vollkommnernGrade ohne Vermischung irgend eines Lasters, auf weit rei-nere Grundsätze gegründet, befinden, werden sie wenigerLob und Bewunderung verdienen ?

Was jene großen Sprüche vom Besten des Staates,von der Bevölkerung, von der Pflicht, die ein jeder Menschhat, der Gesellschaft nützlich zu werden, belanget, die unsrePhilosophen manchesmal im Munde führen, um die evange-lischen Räche zu bestreiten; wird man anderswo sehen, wiekurz ihre Einsichten in die Staatskunst ftyn, und wie sehrihre Art zu schließen dem gesunden Verstände widerstrebe.

§- IV.

Antwort

auf die Einwürse etlicher Freydenker wider die evangeli-schen Räthe.

I.

* Der Stifter des Chriftsmhums / saget panagius,will, daß man Gott lieben, zu ihm bethen, ihn vereh-ren solle; und seine Schüler haben geglaubet, die höch-ste Vollkommenheit bestehe darinnen, daß man sich von

jeder

* Die Bitte», i. Theil. i. Rap.

barstes Vermöge» hineinwürfen. Ein tapferer Krieger ist euer kostbar-stes Vermögen, riefCurtins, ein adelicher Jüngling: ersetzte sich in derprächtigsten Rüstung zu Pferde, warf sich hinein; die Kluft schloß sichüber ihm zusammen; Rom blieb von der Seuche befteyet, und rühm-te dankbar seinen Erretter.

Rratesj Ein Schüler des Diogenes, trieb seine Geringschätzung drsReichthums so weit« daß er all sein Vermögen ins Meer warf,

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