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2 (1777) M - Z
Entstehung
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278 Evangelische Räthe.

menschlichen Leidenschaften schmäuchelt, setzen würben. Ge

würden sich mit diesem unbestimmten und stolzen Spruche be,

ftiedigen:

* Man sey gerecht: genug! sonst kann man nichts

begehren.

Aber eine Religion, welche aus dem Schooße Gottesselbsten gesprossen ist, welche einen Gottmenschen zum Skister hat, welche uns von den Hoheiten Gottes so erhabeneKenntnisse benbringt; eine Religion, welche uns so großeVsrcheile, so hohe Belohnungen vorstellet, und welche vonLern göttlichen Gesetzgeber selbst zum ersten beobachtet wurde:eine solche Religion mußte uns weit erhabnere Aussichten,als immer philosophische Gehirne aushecken können, «no weitreinere Tugenden vortragen, als jene, die etwa gewisseGrüb,ler annehmen und zulassen möchten, welche gewiß Niemandin die Reihe der tugendsamsten Menschen sehen wird«

Es ist dann für diese Religion anständig gewesen, Mewschen zu bilden, welche durch den Heldenmuth der Tugendenihre Göttlichkeit bewiesen; welche sich über alle menschlicheLeidenschaften erhaben zeigeten; welche von einer Liebe zu Gotrle bränncn, die sie fähig macheke, die Welt, ihre Schätze,ihre Ehren, ihre Wohllüste, ihr Blut, und ihr Leben selberfür ihn aufzuopftrn; welche vom Himmel so sehr emgenom,men s yn sollten, daß sie nur mit Verachtung auf die Erdeblickeren; wrlche mit gleicher Entschlossenheit, wie der Apo-stel , voll Feuer sagen könnten: ** Jaich bin versichert rweder der Tod noch das Leben, weder die unsterblichennoch die irdischen Mächte, weder die gegenwärtige Zeit«och die Zukunft, noch irgend ein Geschöpf werden mich

von

* Volt. Gedicht von dem »atürl. Gesetze.

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