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2 (1777) M - Z
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276
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576 Evangelische Räthe.

nen Gutes; leihet aus, ohne daß ihr die Rückstellungerwartet: so wird euer Lohn groß seyn, und ihr werdetwürdige Rinder des Allerhöchsten werden, der die wir»kungen seiner Güte sogar die Undankbaren und Bösenempfinden läßt.

Die Tugend ist etwas so Ehrwürdiges und so Schönes,und die Belohnungen der Tugend sind so herrlich, daß diegroßen Seelen allezeit bereitet sind, die heldenmäßigsien Be«mühungen auf sich zu nehmen, und die großmüthigsten Op»fer zu machen, um dieselbe sicher zu stellen und zu bewahren.Zu diesen großen Seelen saget Jesus Christus , um sie zu lei»ten : * wer mir Nachkommen will, der verläugne sichselbst, nehme sein Rreu;, und folge mir nach. Dennwer seiner Seele die Vergnügungen gestatten will, diesie von Natur verlanget, der wird sie verlieren; und wersie ihr um meinetwillen versagen will, der wird sie seligmachen. Nachmals, um zu zeigen, wie weit die Liebe, dieman Gotte schuldig ist, vorzüglicher sey, als die Liebe, dieLen Geschöpfen gebühret, sehet er bey: ** wenn Liner zumir kömmt, und seinen Vater, seine Mutter, seine Lrau,seine Rinder, seine Brüder, und seine Schwestern nichthasset (das ist: wenn er nicht bereitet ist, sich von ihnen zutrennen, sobald die Ehre Gottes mit den Absichten der Ge»schöpfe um den Vorzug streitet) so kann er mein wahresSchüler nicht seyn.

Endlich,, um begreiflich zu machen, wie herzhaft manalles aufopfern solle, was man lieb hat, wann es darauf an»kömmt, die Hindernisse oder Gefahren der Tugend zu entfer»nen; brauchet er die natürlichsten und stärksten Ausdrücke,ob sie gleich vergleichungsweise zu verstehen sind: ^ wenn

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