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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
273
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Evangelische Näthe.

<!^ie evangelischen Räche sind Mittel, Grundsätze, undVorschriften, welche zu den heldenmüthigsten und rer,nesten Tugenden urrfthlbar leiten, und die Jesus Christusdenjenigen vorschlägt, die Muchs genug haben, sich so weitzu erheben. Ob es schon in allen Grundsätzen und Begrif-fen der Sirtenlehre nichts giebt, was der erhabenen Weisheitdieser göttlichen Räche gleich käme; so haben dennoch unsrestacken Geister ihre glücklichen Naturgaben um die Wette an,gewendet, wider diesen schönen Theil der Lehre Jesu Christizu schreyen.

Es wird vieleicht nicht so schwer seyn, als man denket,diese göttlichen Grundsätze zu vercheidigen, und die Plauderrer zu Schanden zu machen. Damit wir auf eine klareWeise dabey zu Werke gehen, und keinen Zweifel im Gemü,che zurückiaffsn; wollen wir i. einen kurzen Begriff von die,sen göttlichen Rächen geben: 2. wollen wir zeigen, wie sehrsie einer Religion würdig sind, die so, wie die Religion JesuChristi, beschaffen ist: z. wollen wir erweisen, daß sie denRechten der bürgerlichen Gesellschaft in keinem Stücke zu na,he treten: 4. werden wir auf die Einwürfe antworten, wek,che die Ungläubigen dawider zu machen wagen.

§. I.

Kurzer Begriff von den evangelischen Rächen.

Jene Tugend verdienet von den Menschen zum meistenbewundert zu werden, welche dis Seele über alle Wohllüsteund alle Reichthümer, über die weichlichsten und lebhaftestenII. Band. S Lei,