»»
dl!
><h
d>i!l
!d«
li»
>>
6«
ldi«
!»d
iM
1,!«
k
Der Prediger. ' 2Ls
Wenn dieses Werk von einem Gottlosen, und von einemsinnlichen und ekelvollen Materialisten ist, so muß man gerstehen, daß eS wohl einen Ausleger gefunden hat, der sichdazu schicket; und wenn in einem kleinen Theile dieses Ein-wurfes ein schwacher Schein von Wahrheit ist, so mußman auch bekennen, daß unter diesen schwachen Schein diegröbsten Unwahrheiten gemenget sind. Es ist wahr, zumBei,spiele, daß der Gerechte und der Gottlose den gleichenZufällen von Krankheiten, von Unglücksfällen, von Leidenund Armuth unterworfen sind; und es wäre sehr unrecht,wenn man schlösse, daß jener, der also redet, ein Tpikmäersey. Alle Weise würden wohl eben also sprechen, da sie se-hen, was alle Tage auf dem Schauplatze der Welt vvrbcy.geht: und sie würden deßhalben keine Epikuräer ftyn.
Allein, das ist eine derbe Lüge, wo es heißt, der Prkdiger habe behauptet, daß es kein zukünftiges Leben gebe.Diesen Sah trifft man in demselbenBuche nirgend an. Aberden Gegensah findet man wohl darinnen: denn in dem drit-ten, eichen, und zwölften Kapitel wird sehr deutlich von demGerichte gesprochen, welches der Mensch nach seinem Tode«usstehen muß.
Es ist ein« derbe Lüge, wo es heißt, er habe behauptet,daß nichts besser und vernünftiger sey, als mit einem Wei-be , das man lieb hat, der Früchte seiner Arbeit zu genießen.Es wird in dem Texte von der Ehefrau, und nicht von einerLiebhaberinn gesprochen. * Genieß, saget Salomon: ge-nieß der Anmuth des Lebens mit der Ehefrau, die derneLiebe besitzt, so lange die Lage dieses Lebens dauren,welches so vielem Wechsel unterworfen ist. kertrrrers
vit-
* ix.