2§8 Der Prediger.
„ worftn sind. Sie haben alle ein gleiches Ende; denn ^„ da sie, dein Leibe nach, aus der Erde gestaltet sind, müs,
7 , sen sie alle wieder in die Erde zmückkehrem Was die„ Seele belanget, hat wohl Jemand, durch eitel natürliche„ Einsichten, jemals zu erkerMn vermocht, ob die Seele ^ ^„ der Kinder Adams aufwärts steige, und ob die Seele der ^„ Thiere hinabfahre? — — Wer wird ihm entdecken kön- D"„ nen, was nach seinem Tode geschehen werde „ ? ^
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Eine so natürliche Übersetzung ist erklecklich, einem ver-nüustigen Menschen alle Erläuterung zu geben , die er ver» ^langen kann , und einen Freydenker zu beschämen, da manseine Unwissenheit, und seine Bosheit aufdecket. Wir well /len itzt einen Augenblick anwenden, um die sogenannten ^Schwierigkeiten zu vernehmen und aufzulösen , welche dasOrakel der Gottlosen unserer Zeiten über das Buch des Pre- A
digers auswirst. I
I.
* Es ist wunderlich, daß man den Prediger in dieReihe der kanonischen Bücher gcfttzet hat. Er ist das WWerk eines Lpikuräers, der auf jedem Blatte wieder!)« Hlet: Der Gerechte und der Gottlose sind den gleichen Zu-fällen unterworfen ; der Mensch hat vor dem Viehe nichts ^
voraus ; es wäre besser nicht gebohren ;u seyn, alo zu le< '
den ; es giebt kein zukünftiges Leben; und nichrs ist ver< ^
nünftiger, als mit einem Weibe, das man li b hat , derFrüchte seiner Arbeit zu genießen. Das ganze Werk istvon einem sinnlichen und ekelvollen Materialisten.
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"Phil. Händler.