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bedauren, in welchem Rom ein halb Jahrhundert war, unddie Theodoren und Marozien verfluchen. Dieß ist alles,was W ise thun können, wenn man ihven diese unseligenund ärgerlichen Begebenheiten vorhält.
Was jene himmelschreyenden Falschheiten von blutigenKirchenspaltungen betrifft, kann man darüber die Artikel rLhristenlhum, und Religion, zu Rathe ziehen, wo sie sieg«reich widerlegt werden.
Wir wollen zum Beschlüsse eine Anmerkung beyfügen,welche man im Buche von den Irrthümern voltairens an,trifft. * „ Niemals hat irgendwo ein Thron gestanden, auf„ dem man so viele große Männer sitzen, und so oft die„ wundecbaresten und erhabensten Tugenden glänzen sah, als„ aufdem Throne der römischen Päpste. Von zweyhnndert„ acht und vierzig Päpsten, die man vorn heiligen perer an„ zählet, haben beynahe vierzig ihr Blut für die Religion„ vergossen; über sechszig andere hat man auf die Altäre ge-„ setzet. Beynahe zehn Jahrhunderte durch, das ist, bis„ auf Marozien, sind kaum einige leichte Wolken enrstan,„ den, welche die Tugenden und Heiligkeit, so diesen Stuhl„ immer berühmt gemachet, verdunkelt haben. — Ungeach,„ tel der eigennützigen Zwistigkeiten, die man von Zeit zu„ Zeit unter den Fürsten und Päpsten gesehen, haben diesen„ Smhl allemal Männer bekleidet, die, entweder in Anse,„ hung ihrer Naturgaben, oder ihrer Weisheit, oder ihrer
„ Tugenden, sich der höchsten Ehrfurcht und Vereh«
„ rung der christlichen Welt würdig gemachet„ haben „.
* Ther-l. 2;. Hauptst.
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