26o Peter.
Marszie vsrehlichte sich an Veit, den Markgrafen von Tos,kanen, mit dessen Vater sie lange Zeit erneu sündlichen Um-gang gepflogen, und von dem sie einen Sohn, mit NamenAlberik hakte. Sie trug zu der Erwählung Sergius desDritten ein Vieles bey, von welchem sie ein Kind gehabthaue, das sie auch zum Papste machte, als er noch ganzjung war. Dieser Papst legre sich den Namen Johannsdes Fehmen bey, und starb im Gefängnisse, wo ihn derPrinz Alber k, sein mütterlicher Bruder, eingesperret hielt.Ihr Enkel Octavian, der eben eines solchen Blutes würdigwar. wurde auch Papst unter dem Namen Johanns desE lften , welcher, nachdem er durch seine Grausamkeitenund SÄwelgercyen Len päpstlichen Stuhl entehret hatte,von einen, Manne ermordet wurde, mit dessen Weibe er ei,nsn unerlaubten Umgang gehabt. Endlich der Kaiser L>choder Große, als er in Italien gekommen war, machte soVieren Verwirrungen em Ende, da er den Ueberrest diesesunreinen BliMS ausrotteto.
Es ist kein Volk und kein Reich, welches nicht unseligeoder schändliche Veränderungen erführen hat. England hatseinen Cromwell, Frankreich seine Fredegonde, Spanienseinen Graf Julian gehabt. Man bedauret diese Zeiten unddiese Völker; man verabscheuet die großen Verbrecher, die soviel Ueoels gestiftet haben. Also muß man den Zustand
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Lromwell^ Man lebe in» Artikel: Leidenschaften, 66;. Seite.
Fredegonde^ Clülperichs des Erken Gemahlin«, hak verschiedene kö-nigliche Prinzen, und, wie man ihr Schuld giebt, ihre» eigenen M«mahl ums Leben bringen lassen. Sie zog wider Childeberten zu Felde,und erhielt zween große Siege, verwüstete Champagne, nahm Pariswieder ein, und starb um zy6.
Jutta,An Artikel r Leidenschaften, 664. Seite.