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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
259
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Peter. 259

VII.

Man muß bemerken, sehet er noch bey, daß vierzigSpaltungen den Stuhl des heiligen Peters vcrunehret,und sieben und zwanzig ihn mit Blute bespritzet haben»

Nach diesem schildert er mehrere Päpste mit den schwär«zesten Farben ab; unter andern: Stephan den Siebenten,Sergius den Dritten, Johann den Zehnten, Johann denLilften, Benedikt den Neunten, u.m.a.

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Diese ärgerliche Schilderung muß nochwendig den Frey--mkernschmäucheln, schlecht unterrichteten Menschen in dieAugen fallen, und bey dem weisen und beleuchteten ManneUnwillen erwecken. Um die Ehre des päpstlichen Throneszu vertheidigen, wollen wir mit wenigen Worten zu verste-hen geben, was die Ursache», der Gräuel waren, die durchdie Tyranney, womit Rom dortmals bedrücket war, währendeines halben Jahrhunderts daureten.

Man muß sich dann erinnern, daß, im Anfänge deszehnten Jahrhunderts, Theodore, eine der unzüchtigsten,ehrgeizigsten, und boshaftesten Weiber, die jemals gelebethaben, Mittel fand, durch die Waffen Adelberts Mark-grafen von Toskanen, sich der Stadt Rom und der Engels»bürg zu bemächtigen. Aber das abscheulichste dabey war,daß sie zwo Töchter hatte, Theodoren und Marozien, wel-che noch boshafter und ausgelassener waren , als ihre Mutter.Unter der Tyrannen dieser Weiber wurde das Laster ailgewal»tig, und hieß alle Gesetze schweigen. Als Theodore Romin ihrer Macht hatte, ließ sie ihren Lieblrng, Johann denNeunten, aus den päpstlichen Thron sitzen, welcher im Ge-fängnisse umkain. Die blurschänbrische und gottesräuberische

R» Marozie