Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
256
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2s§ Peter.

nen Lügnertone: Wer sollte es glauben , daß diese Ge-schickte von dreyen Zeitgenossen Christen erzählet wird? Der Leser, fährt er fort, mache nun eine Bemerkungmit mir: Ick setze die drey schwachsinnigen Tropfen,Abdias, Hegesippus, und Marcell, welche dieses elendeZeug erzählen, wären nicht so ungeschickt gewesen, undhätten von den zweenen Simonen wahrscheinlichereMährchen erfunden: würde man sie nicht heut zu Ta,ge für unwidersprechliche Kirchenväter anfehen? IhreGeschichten sind gewiß eben so glaubwürdig , als dieApostelgeschichte» und die Evangelien; sie sind von einemJahrhunderte zum andern durch den gleichen weg bisauf uns gekommen: und man hat eben so wenig Grundjene, als diese zu verwerfen.

* *

ÄS

Die Antwort wird ganz kurz seyn. Bayle * berichtetuns, daß Abdias, welcher in einem, man weiß nicht wel-chem , Jahrhunderte gelebet hat , einer der verwägenstenBetrüger, und einer der ungeschicktesten Schelmen war:und er giebt von seiner Aussage Beweise genug. Man lesediesen Artikel, und urtheile, wie sehr der gelehrte Boling,broke Recht habe, mit seinem Abdias Herauszurücken. Vof,sius behandelt ohngefahr den sogenannten Hegesippus, wieBayle den vorigen behandelt hat. Der zeirgenosse Marcellist lediglich unbekannt.

VI.

^ Sich einem Herrn unterwerfen, der drey odervier hundert Meilen entfernet ist; warten, ehe man dem

ket, bis dieser Mann, dem Scheine nach, gedacht hat!

kein

* Im Artik. Abdia-.

""Phil. HaM.