Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
238
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2Z8 Paul.

den zu ihnen schrieb: Ich rvcrde denen, die gesündrgcthaben . und allmr übrigen nicht verzeihen? g'^as würdeman heut zu Tage von einem Manne denken, der,samt seinem Weibe, auf unsre Rosten leben, uns rich-ten, strafen, und den Schuldigen mir dem Unschuldige,,vermengen wollte?

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O! dieftsmal kömmt der arme Mann völlig aus demGleise. Sein Haß gegen den großen Apostel verblendetihn gänzlich. Er wird die Ungereimtheit seiner Reden nichtgewahr. An welcher Stelle saget dann der Apostel, Laß erden Schuldigen mit Len, Unschuldigen vermengen wolle?An welchem Orte verlanget er, samt einein Weibe, daß ermir sich führen wollte, auf Kosten der Rorinther zu leben?Der Apostel giebr von seiner edeln Uneigemnchlichkeit cm«geuscheinliche Beweise, gleichwie der Gegner Lurch seineNecfalschnngen seine Bööarr an den Tag leget. Manver»nehme, wieder heilige Paul sich ausdrückek:

^ Heben wir nicht das Recht, ernähret zu werden ? haben ww nicht die Macht, eine Frau mir uns zu führen, welche unsre Schwester in Jesu Christo ftyn soll, wie' es andere Apost l machen? Wer ist jemals ans seine Ko, stm in den Krieg gegangen? wer pflanzet einen Weinberg, und ißt von seinen Früchlen nicht? Wenn wirumcr euch geistliche Güter ausgesrer haben, ist es zu viel. Laß wir eia Wenig von euer« weltlichen Gütern »..sammeln? Allein wir haben dieses Recht nicht gebrauchet, und wie leiben rm Gegenrheile alle Ärr von Beschwerlichkeiten, bannt wir dem Evangelium kein Hiuderniß in den Weg leg.n,,» >

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' o. I .. IX.