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nionttn und Gebräuche d?r jüdisch-n Religion unter LeuChristen, die vorn Judemhume herkamen, eine Weile ge-duldet. Diese Gebräuche, welche in ihrer Stiftung heiligNiid ehrwürdig sind, waren noch nicht verworfen worden;aber sie waren auch nicht nochwendig. Gleichwohl behaup-leim einige aus den bekehrten Juden, daß Li- Heyden,welch? das Christemhnm annähmen, eben L-eftu Gebräu-chen auch Nachkommen müßten. Der Kirchenrath von Je»rnsalem, woben der heilige Peter den Vorsitz hakt?, ent-schied den Gegensaß. Dieser Fürst der Apostel, der son,derbare Nachfolger Ich- Christi im Predigkamte durch Imdcnland, wich von jenen Gebräuchen nicht ab, wann erbei) Juden war, damit er Vorurtheile, die noch zu verzei-hen waren, in Acht nehmen möchte; aber wann er bey be-kehrten Heyden war, hielt er sich nicht daran gebunden:»md also betrug er sich zu Antiochien mir den HeyHen , dieden Glauben angenommen harten. Nichts war klüger undvernünftiger, als ein solches Betragen. Der heilige Paulverhielt sich auf gleich? Weift, wie wir es aus Len Apo-stelgeschichten , und aus seinen eigenen Briefen fthm.
Dennoch unerachret des Ausspnrchs von dem Kirchen-raths zu Jerusalem, und der Erklärungen der Apostel,wurden die Kirchen von Galati?« durch die bcktzhrim Ju-den gestöret, welche behaupietm, daß die Heyscn, diedas Christenthum annahmen, sich auch der Beschneidungunterwerfen müßten. Der heilige Paul bestrebte sich mächtig,dieses Begehren zn bestreiten ; und er bestritt es mir Nach»drucke. Er reifete nachmals nach Antiochien, wo er denheüiZen Peter antraf. Weil sich eine Menge bekehrter In»den von Jerusalem eben um dieselbe Zeit nach Antiochienverfüg?! harten, nahm der Heilige Peter mir ihnen, aus
Ursa-