226 Irdisches Paradies,
und er saget, daß der Baum, aus welchem er kömmt, in demSande wächst , den die Fluch und Ebbe des persischen Meer,buseus nach Arabien ausschwemmet. Galen, und mehr an,dere Schriftsteller versichern eben dieses. Was die Perlen he-tr'.fft, weiß Jedermann, daß sie größesten Theils am E-.dedes persischen Meerbusens, das ist, gegen Arabien und gegendas Eyland Baharem, gefisiher werden. Es haben auch dieAlten die arabischen Perlen allen übrigen aus andern Län-dern vorgezogen.
a. „Dortfindet man den Onych,,. Plimus sagetim fünf und brcyßigsten Buche seiner Naturgeschichte, daßman den Onych nur in Arabien antrifft. Weil aber dashebräische Wort: OM Schoham, welches man geineimlich nur: Onych, übersetzet, manchesmal gebrauchet wird, umandere Edelsteine zu bedeuten, so kömmt auch diesis mitArabien üöereiuS. Denn Diodor von GiciUen ^ undStrabo * ^ bezeugen, daß Arabien vormals die reichesteLaudschaft au allen Gattungen von Edelste,neu gewesen rst.
Wir haben bewiesen, daß das Land Hevilath Arabienist ; daß phrson jener Arm des Luphrates ist, der sich inden persischen Meerbusen ausgießt. Wir haben also den erstenFluß gefunden, wovon Moses redet: ihr wolle» wir suchen,wo der zweyre sey.
Moses nennt ihn Schon, und saget, daß er sich umdas Land Lhus, oder, wie es die Vulgata übersehet, umActbiopien herumzieht. Nun muß man bemerken, daßmau den Namen : Aethispien, mehren, Landschaften bey<geleget har, welche auch oas Land Lhus geheißen worden sind.
Also
* L. 2.
" lü. v.