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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
219
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Ordensgeistliche. riy

>kz- welche die Ordensgeisillchen nicht lieben, schöpfen aus die,sen Schriften den Grund, alle auf gleiche Weise zu tadeln,zu verurthcilen.

!k» Einige Ordensgeistliche geben noch, durch die Unbe«rv scheiderihsit ihrer Aufführung und ihrer Bekanntschaften,

lh Gtlege-chät zur Verachtung.

Sie sind manchesmal zur Unzeit aufrichtig; das ist: sieÄ vertrauen es falschen Leuten, wie sehr sie inir ihren Obern,

i« mit ihren Mubrüdern, mit der Ordnung und den Saß,

G ungen, die in ihren Klöstern Brauches seyn mögen, unzu,

«! frieden sind. Man horchet ihnen mit einer boshaften Will«

üil Fahrigkeit zu; es scheint, man wolle an ihrem Mrsvergnü,

^ gen Theil nehmen, da man dennoch nur seine eigene Belu»

E» siigung dabey suchet; >nan löset ihnen die Zunge, mar, fra,

chü get sie, man forschet alles aus ihnen , was sie in der

Seele haben r und nachdem man eine schalkhafte Neugier,, de gestillet hat, verachtet man die Klagenden eben so sehr,»fl, als jene, worüber sie sich beklagen. Wenn man aber VasD Recht hätte, alle Klagende, und alle, worüber man sichP beklaget, zu verachten, so würde die halbe Welt die andere

tii Hälfte verachten, und zugleich auf beyden Seiten keine der

M andern «was schuldig bleiben.

lj>l Den unanständigen Klagen darf man auch dis unam«! ständigen Bekanntschaften beysehen. Es giebt Ordensgeist,liche, welche rheils der Einsamkeit müde sind, wo sie sichj» nicht zu beschäfftigen wissen, theils von einer gewissen Gat,^ tung Leute, welche nur Bekanntschaften lieben, die sie be,K lustigen, oder ihrer Eitelkeit schmäucheln, schlecht genug!k> . empfangen werden, und deßhalben sich mit dem geringen,A Pöbel allzu gemein machen. Die Unbescheidenheit in die«

A sein Umstande ist zuweilen so stark gewesen, daß sie zu bei,

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